| zurück Dr. Ulrich Lohse Zahnarzt Burg, Am Markt 22 23769 Fehmarn |
|||
| zurück | |||
|
Claudius Ash & Sons: A Catalogue of Reprint des zahnärztlichen Verkaufskataloges von 1865. Broschiert, Format ca. 15 x 21 cm
Zum Buch
Read the reviews: Once again Dr. Ulrich Lohse and Pelican Publishing have provided the dental communitv easy access to a useful resource in dental history. The reprinting of a catalogue of Claudius Ash affords us a valuable reference source of one of the important supply houses of Europe, and provides information of special interest not available in other sources for the dental historians. Not many catalogues of 1865 are available since only very few were published and manv were lost over the years or were just used to death. Therefore the present reproduction serves as a worthy research volume to further scholars understanding of nineteenth century dentistry. The book is well produced, the illustrations are extremely helpful and of interest to those identifying dental antique artifacts since many of the pictures show many important dental artifacts owned by dental collectors. There is good quality printing, good quality reproduction of the prints in the original publication which will all be helpful in the identification of items by all those who specialize in this area. The book offers a basic and rich resource for evaluation of dental artifacts and instrumentation. We appreciate Dr. Lohse's efforts for qualitv in this newly available resource. Reviewed by Hannelore T Loevy, CD, MS, PhD Editor, Joournal of the History of Dentistry Vol. 49,No1, 2001 Lesen Sie die Kritiken: Das Reprint mit dem dentaltechnischen beziehungsweise instrumentellen Angebot der (1820 gegründeten) Londoner Firma Claudius Ash & Sons' aus dem Jahr 1865 ist nicht nur ein historisch wertvolles zahnmedizinisches Dokument des damaligen Standards sondern auch ein kulturgeschichtliches Zeugnis. Die von amerikanischen Forschern und Technikern ausgebaute Zahnheilkunde (mit denen und der das Haus Ash in engem Kontakt steht), wird zwar noch nicht von elektrotechnischer Kraft gestützt und vorangetrieben (diese Phase kommt erst in den folgenden achtziger Jahren), mutiert aber in vollem Schwung in die industriell begleitete Wissenschaft und Praxis: Die Ärzte verdrängen die ,,Zahnkünstler" die ,,Zahn-Ateliers" werden zu ,,Cabinets"; das Mobiliar wird ,,entschnörkelt", mehr und mehr der Funktionalität angepasst, auch wenn die Floralmüsterchen an Stuhlbeinen bleiben und der Furnierschmuck sich vorläufig noch im Einrichtungsgeschmack hält. Einer der Ash-Stammväter war Goldschmied, der Erfinder der ,,Röhrenzähne". In den äußerlich so nüchternen Fabrikgebäuden wird nach 1850 nun in Serie produziert. Eine Einrichtung, für und mit ,,Hand und Fuß" betrieben, die viel Erfindungsgeist und Improvisation verlangt. Das Angebot umfasst Abdrucklöffel, Vulkanisierkessel, Werk- und Drehbänke, eben das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aktuelle Instrumentarium, allerdings auch Tierzähne, Zähne von Walen, Eckzähne von ,,Sea-Cows". Bemerkenswert sind die Darstellungen der Extraktionszangen: Immer gleich ,,modern", an ihrer Form hat sich in Jahrhunderten praktisch kaum etwas geändert. Das Netzwerk der Ash-Depots entspannt sich zwischen Melbourne, Berlin, Kopenhagen, Frankfurt/M., Hamburg, Madrid, Paris, Zürich und St. Petersburg. Es ist ein aufschlußreiches Vergnügen, in diesem Bändchen zu stöbern und sich mit den ,, Urgroßeltern" der heutigen zahnmedizinischen Einrichtungen zu unterhalten. Ekkhard Häussermann, Zahnärztliche Mitteilungen 91(2001)
|
||||||||||||